Nueve personas con antecedentes (familiares) de migración sufrieron una muerte violenta en Hanau el 19 de febrero. El racista Tobias Rathjen, de 43 años, les disparó e hirió a muchas otras personas, algunas de ellas de gravedad. La serie de asesinatos nocturnos fue el ataque terrorista de derecha con el segundo mayor número de víctimas en la historia de la República Federal de Alemania. Sólo el atentado en la Oktoberfest de Munich con una bomba en 1980, con 13 muertos y mas de 200 heridos, fue un único con mas víctimas, acto de terrorismo de la derecha y contó con más personas directamente afectadas que el ataque en Hanau en febrero de 2020. Continue reading „120 días después de Hanau: Salas para la solidaridad“
Schlagwort: Rassismus
120 giorni dopo… Hanau: Spazi per la Solidarietà
Nove persone con sfondo migratorio famigliare hanno trovato una morte violenta il 19 febbraio a Hanau. A sparargli, ferendo in parte gravemente anche numerose altre persone, è stato il razzista 43enne Tobias Rathjen. Questa serie di omicidi notturni, per numero di vittime, occupa il secondo posto nella storia degli attacchi terroristici di destra della Repubblica Federale Tedesca. Soltanto l’attacco dinamitardo all’Oktoberfest di München nel 1980, come crimine individuale di terrorismo di destra con 13 morti e oltre 200 feriti, supera nel numero delle persone direttamente colpite la strage di Hanau del febbraio 2020. Continue reading „120 giorni dopo… Hanau: Spazi per la Solidarietà“
120 Tage nach Hanau: Räume für Solidarität

Neun Menschen mit (familiärer) Migrationsgeschichte fanden am 19. Februar in Hanau einen gewaltsamen Tod. Ein 43-jährige Rassist erschoss sie und verwundete zahlreiche weitere Personen – zum Teil schwer. Am 19. Februar betrat der Täter in der Hanauer Innenstadt gegen 22 Uhr zwei Lokale in der Straße „Am Heumarkt“ und erschoss drei Männer. In der Bar „La Votre“ den 33-jährigen Wirt Kaloyan Velkov, in der Shisa-Lounge „Midnight“ den 30-jährigen Inhaber Sedat Gürbüz und auf der Straße den 34-jährigen Fatih Saraçoğlu. Anschließend fuhr er in den benachbarten Stadtteil Kesselstadt. Auf dem Parkplatz vor einem Hochhaus am Kurt-Schumacher-Platz erschoss er Vili Viorel Păun. Continue reading „120 Tage nach Hanau: Räume für Solidarität“
Debatte: Antisemitismuskritik in der Pädagogik

Das Feld von Antisemitismuskritik und -bekämpfung ist emotional und politisch hoch aufgeladen. Im politischen Diskurs sind manche Vereindeutigungen und normative Aussagen nachvollziehbar und in einzelnen Fällen sogar notwendig. Antisemitismus kann durch Bildungsmaßnahmen nicht abgeschafft werden. Was aber im Rahmen der Möglichkeiten liegt, ist Antisemitismus „zu erkennen, Empathie mit den Opfern her(zu)stellen sowie Gegenstrategien (zu) erproben.“ (S.9) Ein solches Bewusstsein über die Grenzen dessen, was Bildungsarbeit leisten kann, liegt quer zu öffentlichen und politischen Erwartungen an die Pädagogik, wenn im Anschluss an als antisemitisch wahrgenommene Vorfälle nach der pädagogischen Feuerwehr gerufen wird. Continue reading „Debatte: Antisemitismuskritik in der Pädagogik“
Klöckners Corona-Regime: Asylsuchende zur Feldarbeit

Es muss eigentlich nicht darüber diskutiert werden: Während der Corona-Krise muss die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichenden und qualitativ guten Lebensmitteln gesichert werden. Das gilt ausnahmslos für alle. Sowohl für die Bevölkerungsgruppen, deren Einkommen weiter gezahlt werden oder die ein finanzielles Polster besitzen, als auch für die Personen, die schon seit vielen Jahren einen hohen Teil ihres Einkommens oder ihrer Transferleistungen für die Versorgung mit Nahrungsmitteln ausgeben müssen. Die Versorgung mit Essen muss an erster Stelle stehen, weshalb auch aktuell die (durchaus berechtigte) linke Kritik am System der «Tafeln» ausgesetzt werden sollte. Continue reading „Klöckners Corona-Regime: Asylsuchende zur Feldarbeit“