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Opferberatungsstellen: Dramatischer Anstieg rassistischer Gewalt

[Wir doku­men­tie­ren hier eine alar­mie­ren­de Pres­se­mit­tei­lun­gen der VBRG e.V, des Bun­des­ver­ban­des unab­hän­gi­ger Bera­tungs­stel­len für Betrof­fe­ne rech­ter, ras­sis­ti­scher und anti­se­mi­ti­scher Gewalt in Deutsch­land]

*Rechts motivierte Angriffe im Vergleich zu 2014 nahezu verdoppelt* + *Dramatischer Anstieg rassistischer Gewalt* + *146 Angriffe an Geflüchtetenunterkünften, darunter 45 Brandanschläge*
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Beein­dru­cken­der Pro­test von 3000 Men­schen gegen die ras­sis­ti­sche Bedro­hung des katho­li­schen Pfar­rers Prof. Dr. Oli­vi­er Ndj­im­bi-Tshi­en­de am 9.März im ober­baye­ri­schen Zorne­ding. Der schwar­ze Seel­sor­ger erhielt u.a. Droh­brie­fe des Inhalts: „Ab mit dir nach Ausch­witz!“ Die ört­li­che CSU hat­te im Vor­feld zur ras­sis­ti­schen Stim­mung bei­ge­tra­gen. Foto: Bur­schel

Im Jahr 2015 stieg die Zahl poli­tisch rechts, ras­sis­tisch und anti­se­mi­tisch moti­vier­ter Gewalt­ta­ten erneut deut­lich an. In den ost­deut­schen Bun­des­län­dern und Ber­lin haben sich die Angrif­fe von 782 auf 1468 nahe­zu ver­dop­pelt. Mit Nord­rhein-West­fa­len legt erst­ma­lig auch ein west­deut­sches Bun­des­land unab­hän­gi­ge Zah­len zur Angriffs­si­tua­ti­on vor. 279 rechts­mo­ti­vier­te Angrif­fe wur­den in dem bevöl­ke­rungs­reichs­ten Bun­des­land gezählt, 1747 sind es damit in der Sum­me. Min­des­tens 2237 Per­so­nen wur­den 2015 in den sie­ben Bun­des­län­dern ver­letzt und mas­siv bedroht.

Bir­git Rheims von der Opfer­be­ra­tung Rhein­land sagt: „Nach wie vor geht der flä­chen­de­cken­de Aus­bau spe­zia­li­sier­ter und unab­hän­gi­ger Opfer­be­ra­tungs­stel­len in den west­deut­schen Bun­des­län­dern zu lang­sam vor­an. Die Bera­tungs­ein­rich­tun­gen ver­fü­gen nicht über aus­rei­chen­de Res­sour­cen, um ein pro­fes­sio­nel­les Moni­to­ring anbie­ten zu kön­nen. Wie wich­tig das jedoch ist, zei­gen die erst­ma­lig für NRW vor­ge­leg­ten Zah­len, bei denen von einer hohen Dun­kel­zif­fer aus­zu­ge­hen ist.“

Bei 1056 Angrif­fen, d.h. 60 % der erfass­ten Fäl­le, spie­len ras­sis­ti­sche Tat­mo­ti­ve eine zen­tra­le Rol­le. Die Gewalt rich­te­te sich ins­be­son­de­re gegen Geflüch­te­te und deren Unter­künf­te. Sach­sen geriet dabei mit Aus­schrei­tun­gen, wie in Frei­tal, Dres­den und Hei­denau, immer wie­der in die bun­des­wei­ten und zum Teil inter­na­tio­na­len Schlag­zei­len. Auch in allen ande­ren Bun­des­län­dern nah­men ras­sis­ti­sche Angrif­fe zu.

Andrea Hüb­ler, von der Opfer­be­ra­tung der RAA Sach­sen: „Für Geflüch­te­te gibt es kei­ne siche­ren Orte in Deutsch­land. Anhal­ten­de ras­sis­ti­sche Pro­tes­te gegen sie und ihre Unter­künf­te, die Auf­mär­sche von Pegi­da und ihren Able­gern in nahe­zu allen Bun­des­län­dern, tra­gen dazu maß­geb­lich bei. Gleich­zei­tig wer­den Geflüch­te­te in der gesell­schaft­li­chen Debat­te als „Kri­se“ und nicht als Schutz­su­chen­de dar­stellt.“

Das Gewalt­po­ten­ti­al ist gefähr­lich ange­stie­gen. Zuneh­mend wur­den Waf­fen, Spreng­stof­fe und Brand­sät­ze ein­ge­setzt. Täter_innen nah­men häu­fi­ger töd­li­che Ver­let­zun­gen in Kauf. Ins­ge­samt 146 gewalt­sa­me Angrif­fe auf Geflüch­te­te und deren Unter­künf­te (bewohn­te und unbe­wohn­te; zen­tra­le und
dezen­tra­le) zähl­ten die Bera­tungs­stel­len in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern, Ber­lin und NRW. Dabei han­del­te es sich u.a. um 45
(ver­such­te) Brand­stif­tun­gen, 39 (ver­such­te) gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zun­gen, z.B. durch Stein­wür­fe, Pyro­tech­nik bzw. Spreng­stoff.
Beson­ders vie­le Angrif­fe auf bzw. im Umfeld von Geflüch­te­ten­un­ter­künf­ten wur­den in Sach­sen (74) und NRW (54) regis­triert, gefolgt von Ber­lin (39).

Auch Helfer_innen und Men­schen die mit der Unter­brin­gung von Geflüch­te­ten befasst sind, Journalist_innen und Politiker_innen rück­ten
2015 in den Fokus, wur­den mas­siv bedroht und ange­grif­fen. Ins­ge­samt 465 Angrif­fe (26%) gegen poli­ti­sche Gegner_innen ver­zeich­ne­ten die Bera­tungs­stel­len, dar­un­ter 47 Atta­cken gegen Journalist_innen, die meis­tens im Umfeld von Demons­tra­tio­nen statt­fan­den. Ein sol­ches Aus­maß an Gewalt gegen die­se Betrof­fe­nen­grup­pe ist neu, denn in den ver­gan­ge­nen Jah­ren rich­te­ten sich gera­de ein­mal halb so vie­le Angrif­fe gegen sie.

*Dimension rechter Gewalt*

Die unab­hän­gi­gen Bera­tungs­stel­len ver­zeich­nen in Ost­deutsch­land und Ber­lin für das Jahr 2015 einen Anstieg der rech­ten Gewalt­ta­ten um ca. 90 Pro­zent (zu NRW lie­gen für 2014 kei­ne Ver­gleichs­zah­len vor).

In Sach­sen wur­den mit 477 Fäl­len die meis­ten Angrif­fe gezählt (2014: 257, 85 % mehr als in 2014). In Ber­lin wur­den 320 Angrif­fe regis­triert (2014: 179 Angrif­fe, + 79 %), in NRW 279, in Sach­sen-Anhalt 217 Angrif­fe (2014: 120, + 80 %), in Bran­den­burg 203 (2014: 93, + 118 %), in Meck­len­burg-Vor­pom­mern 130 Angrif­fe (2014: 84, + 53 %) und in Thü­rin­gen 121 Angrif­fe (2014: 58, + 109 %). In allen Bun­des­län­dern, in denen bereits 2014 Angrif­fe doku­men­tiert wur­den, stieg die Zahl deut­lich an.

2015 fan­den in Ost­deutsch­land, Ber­lin und NRW pro Tag im Durch­schnitt 4,8 poli­tisch rechts moti­vier­te Gewalt­ta­ten statt. Zum über­wie­gen­den Teil han­del­te es sich dabei um (ver­such­te) Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te: 10 schwe­re, 608 gefähr­li­che und 613 ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen.

*Rassismus als häufigstes Tatmotiv*

Die Zahl ras­sis­tisch moti­vier­ter Gewalt­ta­ten stieg im Ver­gleich zu 2014 wie auch die Gesamt­zahl rechts­mo­ti­vier­ter Gewalt­ta­ten um 90 % (ohne NRW) an.

In den ost­deut­schen Bun­des­län­dern, Ber­lin und NRW waren 1056 der Angrif­fe ras­sis­tisch moti­viert, 465 Angrif­fe rich­te­ten sich gegen Men­schen, die von den Täter_innen als poli­ti­sche Gegner_innen ange­se­hen wur­den, dar­un­ter 47 gegen Journalist_innen und 71 Angrif­fe gegen nicht-rech­te und alter­na­ti­ve Per­so­nen. 57 Gewalt­ta­ten rich­te­ten sich gegen Men­schen auf­grund ihrer sexu­el­len Orientierung/Identität, in 43 Fäl­len war Anti­se­mi­tis­mus das Motiv und in 18 Fäl­len Sozi­al­dar­wi­nis­mus.
Zudem regis­trier­ten die Bera­tungs­stel­len 4 poli­tisch rechts moti­vier­te Angrif­fe gegen Men­schen mit einer Behin­de­rung.

Eine Spre­che­rin des Ver­ban­des der Bera­tungs­stel­len kom­men­tiert: „Ein gro­ßer Teil der rechts­mo­ti­vier­ten Angrif­fe 2015 stand im Zusam­men­hang mit dem The­ma Asyl. Sei es, dass sich Atta­cken gegen die Geflüch­te­ten selbst oder gegen deren Unter­künf­te rich­te­ten, sei es, dass Unterstützer_innen, Antirassist_innen oder Politiker_innen und Journalist_innen ins Visier der Täter gerie­ten. Die zuge­spitz­te, teils offen ras­sis­tisch geführ­te Debat­te um die Auf­nah­me von Geflüch­te­ten lässt ein Kli­ma ent­ste­hen, in dem Ras­sis­ten und Neo­na­zis in ihrem Han­deln bestärkt wer­den. Unzäh­li­ge Demons­tra­tio­nen und Kund­ge­bun­gen bun­des­weit, Face­book­grup­pen, Pegi­da und AfD hei­zen die Stim­mung an.“

Der VBRG e.V. ist der Bun­des­ver­band unab­hän­gi­ger Bera­tungs­stel­len für Betrof­fe­ne rech­ter, ras­sis­ti­scher und anti­se­mi­ti­scher Gewalt in Deutsch­land. Er koor­di­niert die Ver­net­zung der Bera­tungs­stel­len, ver­tritt deren gemein­sa­me Inter­es­sen und unter­stützt den flä­chen­de­cken­den Auf- und Aus­bau unab­hän­gi­ger fach­spe­zi­fi­scher Bera­tungs­struk­tu­ren.

*Für Rück­fra­gen ste­hen Ihnen Bir­git Rheims (Opfer­be­ra­tung Rhein­land) unter 0211 15 92 55 66 und Sabi­ne Seyb (ReachOut Ber­lin) unter 030 695
683 39 zur Ver­fü­gung.*

Bei Nach­fra­gen zur Situa­ti­on in den jewei­li­gen Bun­des­län­dern und für wei­te­re Infor­ma­tio­nen kön­nen Sie sich direkt an die Pro­jek­te wen­den oder die Sta­tis­ti­ken und Ver­öf­fent­li­chun­gen der ein­zel­nen Bun­des­län­der auf der Inter­net­sei­te des Ver­bands anse­hen.

Ber­lin: ReachOut, www​.reachout​ber​lin​.de
Bran­den­burg: Opfer­per­spek­ti­ve, www​.opfer​per​spek​ti​ve​.de
Meck­len­burg-Vor­pom­mern: LOBBI, www​.lob​bi​-mv​.de
Nord­rhein-West­fa­len: Opfer­be­ra­tung Rhein­land, www​.opfer​be​ra​tung​-rhein​land​.de
Sach­sen: Opfer­be­ra­tung RAA Sach­sen, www​.raa​-sach​sen​.de
Sach­sen-Anhalt: Mobi­le Bera­tung für Opfer rech­ter Gewalt, www​.mobi​le​-opfer​be​ra​tung​.de
Bera­tungs­stel­le für Opfer rech­ter Straf- und Gewalt­ta­ten Regi­on Anhalt, Bit­ter­feld, Wit­ten­berg, www​.opfer​be​ra​tung​-des​sau​.de
Thü­rin­gen: ezra, www​.ezra​.de


Nicht alle Bera­tungs­pro­jek­te haben die Res­sour­cen für ein unab­hän­gi­ges Moni­to­ring. Aus den Bun­des­län­dern Bay­ern, Ham­burg und Hes­sen gibt es des­halb kur­ze Hin­ter­grund­be­rich­te.

*Bay­ern*
Da B.U.D. Bay­ern kann man­gels Res­sour­cen noch kein eige­nes Moni­to­ring betrei­ben und bezieht sich auf die Fall­sta­tis­tik und die Beob­ach­tun­gen ande­rer zivil­ge­sell­schaft­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen. B.U.D. beriet 2015 in 20 Fäl­len, was gegen­über 2014 eine Stei­ge­rung von 33% bedeu­tet. Von einer hohen Dun­kel­zif­fer ist aus­zu­ge­hen. Hier­bei war der Tat­h­in­ter­grund in 13 Fäl­len ras­sis­tisch, in 5 Fäl­len waren Anders­den­ken­de bzw. Unter­stüt­ze­rIn­nen betrof­fen. Die­ser Trend, das heißt die Stei­ge­rung bei den Zah­len und Haupt­be­trof­fe­nen­grup­pen begann sich bereits 2014 abzu­zeich­nen und hält 2016 an. Das Auf­kom­men rechts­ex­tre­mer Vor­fäl­le in Bay­ern erhöh­te sich laut AIDA e.V. von 136 in 2014 auf 240 in 2015. Bei den Angrif­fen auf Geflüch­te­te bzw. deren Unter­künf­te ermit­tel­te MUT gegen Rech­te Gewalt im Jahr 2015 85 Vor­fäl­le, zu 2014 liegt kei­ne Ver­gleichs­zahl vor.

*Ham­burg*
Das Pro­jekt „empower — Bera­tung für Betrof­fe­ne rech­ter, ras­sis­ti­scher und anti­se­mi­ti­scher Gewalt“ von Arbeit und Leben Ham­burg e.V. hat im März 2015 sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men. Auch in Ham­burg war das Jahr 2015 geprägt von den zuneh­men­den rech­ten und ras­sis­ti­schen Mobi­li­sie­run­gen und Akti­vi­tä­ten gegen Geflüch­te­te, ihre Unter­künf­te und die Enga­gier­ten im Feld. In der Metro­pol­re­gi­on kam es zu meh­re­ren Brand­an­schlä­gen auf Geflüch­te­ten­un­ter­künf­te. In Ham­burg selbst wur­den an Unter­künf­ten und in den umlie­gen­den Stra­ßen wie­der­holt ras­sis­ti­sche Schmie­re­rei­en ent­deckt und Aktio­nen gegen Geflüch­te­ten­un­ter­künf­te durch­ge­führt sowie eine geplan­te Unter­kunft unter Was­ser gesetzt. Für das Pro­jekt empower stell­te der Stadt­teil Farm­sen einen regio­na­len Schwer­punkt für die Bera­tung von Geflüch­te­ten dar. Dort wur­den ver­schie­de­ne Geflüch­te­te durch Jugend­grup­pen rechts, ras­sis­tisch bedroht und ange­grif­fen.
Neben den Angrif­fen und Bedro­hun­gen gegen­über Geflüch­te­ten stellt das Pro­jekt empower für das Jahr 2015 ein besorg­nis­er­re­gen­des Aus­maß von Angrif­fen und Bedro­hun­gen gegen­über Migrant_innen, Peop­le of Color sowie gegen­über Journalist_innen fest. Wie aus den Bera­tungs­fäl­len zu erken­nen, stieg das Gewalt­po­ten­ti­al in Ham­burg gefähr­lich an.
Ras­sis­ti­sche Posi­tio­nen wur­den zuneh­mend auf ver­schie­den Ebe­nen aggres­siv geäu­ßert und durch Gewalt­ta­ten umge­setzt. Rech­te, ras­sis­ti­sche Nach­bar­schaf­ten rück­ten migran­ti­sche Mieter_innen und Roma Per­so­nen in den Fokus ihrer Anfein­dun­gen und Angrif­fe. In öffent­li­chen Räu­men wur­den Gewalt­ta­ten gegen Schwar­ze Deut­sche und gegen mus­li­mi­sche Bürger_innen ver­übt. Journalist_innen, Ver­ei­ne und Initia­ti­ven wur­den mit (Mord-) Dro­hun­gen kon­fron­tiert. In der Mehr­heit der Vor­fäl­le berich­te­ten Rat­su­chen­de von feh­len­der Unter­stüt­zung und Soli­da­ri­sie­run­gen von Per­so­nen vor Ort oder von der Zivil­ge­sell­schaft. Nicht sel­ten mach­ten die Rat­su­chen­den die Erfah­rung, zu Täter_innen des Vor­falls gemacht zu wer­den.

*Hes­sen*
Die Bera­tungs­stel­le respon­se. in Hes­sen hat erst Mit­te des ver­gan­ge­nen Jah­res mit dem Auf­bau eines Bera­tungs­an­ge­bots begon­nen. Den­noch konn­ten in der zwei­ten Jah­res­hälf­te eini­ge Betrof­fe­ne unter­stützt wer­den. Die meis­ten waren von ras­sis­tisch moti­vier­tem Mob­bing, Bedro­hung oder Kör­per­ver­let­zung betrof­fen. Es gab meh­re­re Bera­tun­gen von Bewohner_innen in Geflüch­te­ten­un­ter­künf­ten, die über zuneh­men­de Anfein­dun­gen und Bedro­hungs­ge­füh­le berich­te­ten. Den Moni­to­ring­be­rich­ten des Bera­tungs­netz­werks Hes­sen sowie Pres­se­re­cher­chen zufol­ge gab es in Hes­sen zahl­rei­che Vor­fäl­le mit rech­tem, anti­se­mi­ti­schem oder ras­sis­ti­schem Hin­ter­grund. Dabei gehen die Aktio­nen nicht immer von rechts­ex­tre­men Akteu­ren aus. Täter_innen stam­men häu­fig aus der Mit­te der Gesell­schaft. Vie­le Täter_innen wer­den nicht ermit­telt. Die Vor­fäl­le umfas­sen Schmie­re­rei­en von rech­ten Sym­bo­len an Schu­len, Kin­der­gär­ten, reli­giö­sen Orten etc., die Ver­tei­lung von Hetz­blät­tern gegen Geflüch­te­te, bis hin zu Brän­den und Schüs­sen auf Geflüch­te­nen­un­ter­künf­te, sowie ras­sis­tisch moti­vier­te kör­per­li­che und psy­chi­sche Über­grif­fe.


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