Debatte, Bildung, Vernetzung zu Migration und gegen Rassismus und Neonazismus


Ökonomie der Migration

Themen : Rassismus · (1) Kommentar · von 28. September 2015
Aerial Nuremberg Suedkaserne.jpg

Der Sitz des Bun­des­amts für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge in Nürn­berg („Aeri­al Nurem­berg Sued­ka­ser­ne“ von Nico Hof­mann  CC BY-SA 3.0)

Diet­mar Dath war mal wie­der in den USA und ver­schafft einer erfolg­rei­chen schwar­zen Auto­rin, mit der er dort sprach, Raum in der FAZ, wo er sie beto­nen läßt,

dass die Bedin­gun­gen, die eine Men­schen­grup­pe benach­tei­li­gen, sich auch in ver­än­der­ten Rechts­la­gen sehr lan­ge unter der Insti­tu­tio­na­li­sie­rungs­schwel­le repro­du­zie­ren: als Gewohn­hei­ten, als Gele­gen­hei­ten, einen Start­vor­teil zu nut­zen, ein exis­tie­ren­des Netz­werk von Erleich­te­run­gen sozia­ler Beweg­lich­keit, als Tra­di­ti­on, als etwas schein­bar Kul­tu­rel­les, das nicht bes­ser wird, wenn jemand sagt: Hey, end­lich gibt es auch schwar­ze Astro­nau­ten und Buch­preis­trä­ge­rin­nen. Denn das stellt eben auch wie­der nur fest: Sie sind Aus­nah­men, wir sind gene­rös. Und wäh­rend­des­sen wer­den die Rega­le intakt gelas­sen, in denen die Leu­te öko­no­misch und poli­tisch ein­sor­tiert wer­den kön­nen. Bil­lig­job zum Bei­spiel, das heißt dann sehr schnell ein­fach: Job für Nicht­wei­ße. Wer die Men­schen­re­ga­le baut, wird die Men­schen fin­den, die sie fül­len.“

Die­se Öko­no­mie der Migra­ti­on beob­ach­ten wir auf dem Blog wem​geho​ert​die​welt​.de und arbei­te­ten sie aus­führ­lich schon 20067 in einem Arti­kel für den Mon­th­ly Review genau­er her­aus. Dabei kamen wir zu dem Ergeb­nis:


#refugeehackathon

Themen : Что делать? Was tun! · 0 Kommentare · von 15. September 2015

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Your skin colour doesn’t match our requirements.

Themen : Rassismus · 0 Kommentare · von 8. September 2015
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Dra­ma­ti­scher Sprung in der Pro­duk­tiv­kraft­ent­wick­lung: Sequen­zie­rungs­tech­nik
Quel­le

Ein Com­pu­ter­werk­zeug zur auto­ma­ti­sier­ten Sor­tie­rung von Men­schen nach ihrem gene­ti­schen Pro­fil („Erb­gut“) ist vor kur­zem als Code­schnipp­sel bei der Pro­gram­mier­platt­form Git­Hub erschie­nen — unter dem Titel „Gene­tic Access Con­trol“. Als ers­ter stol­per­te wohl ein Redak­teur der Fach­zeit­schrift Soft­ware Deve­lop­ment Times über die Ange­le­gen­heit. Wie das funk­tio­niert, erklärt Flo­ri­an Mai ganz gut. Die pri­va­te Gen-Ana­ly­se und -Daten­bank-Fir­ma 23andme (Wer­be­slo­gan: „Find out what your DNA says about you and your fami­ly.“ Kos­ten­punkt: 99$) hat sofort gegen­ge­steu­ert — und den Account des Pro­gram­mie­rers gesperrt, nicht etwa die Schnitt­stel­le zu ihrer Daten­bank („Gene­tics for your app.“). Denn auf die­ser Schnitt­stel­le basiert die Expan­si­ons­stra­te­gie des Unter­neh­mens, nach­dem es in Fol­ge staat­li­cher Regu­lie­rung (ja, sowas gibt es noch, sogar in den USA) kei­ne als Gesund­heits­tests dekla­rier­ten breit­ban­di­gen Gen­tests mehr anbie­ten darf. Wei­ter­le­sen auf netz​fu​er​al​le​.blog​.rosa​lux​.de


«Blühende Landschaften» – Neonazi-Gewalt in Brandenburg 1989–1993

Themen : Gedenkpolitiken, Neonazismus · 0 Kommentare · von 12. Februar 2014

logoBL_0In sei­nem frisch frei­ge­schal­te­ten Recher­che-Blog «Blü­hen­de Land­schaf­ten» ver­öf­fent­licht das Demo­kra­ti­sche Jugend­FO­RUM Bran­den­burg eine Samm­lung von Inter­views mit Zeitzeug_innen, die in poli­ti­schen Kon­tex­ten oder in öffent­li­chen  Ver­wal­tun­gen die frü­hen 1990er Jah­re im Land Bran­den­burg  erlebt und gestal­tet haben. Aus­gangs­punkt der Recher­che waren die 20. Jah­res­ta­ge der ras­sis­ti­schen Pogro­me in Hoyers­wer­da und Ros­tock-Lich­ten­ha­gen. Wie haben Men­schen in Bran­den­burg die Ereig­nis­se und die Zeit wahr­ge­nom­men? Was ist ihnen in Erin­ne­rung geblie­ben? Wie bewer­ten sie die dama­li­gen Ent­wick­lun­gen heu­te?